Alufelgen

Alufelgen werden auch Leichtmetallfelgen genannt. Sie bestehen zumeist aus Aluminium. In der Formel 1 oder beim Rallye sind sie dann auch aus einer Magnesium-Legierung. Es gibt einteilige und mehrteilige Alufelgen. Die einteiligen Alufelgen sind aus einem einzigen Stück Metall gemacht.
Mehrteilige Felgen dagegen bestehen aus einem Felgenbett und einem Felgenkranz, welche zusammengeschraubt werden. Während der Produktion werden Alufelgen mit einer silbermatten Lackschicht und einem Klarlack überzogen. Ganz selten gibt es Alufelgen auch in anderen Lackierungen, meist haben sie dann die Wagenfarbe. In der Tuning-Szene erfreuen sich ganz besonders die hochglanzlackierten Alufelgen. Die glänzende Oberfläche entsteht dabei durch einen Galvanisierungsprozess. Alufelgen dienen lediglich der Optik und bringen keine nennenswerten Verbesserungen in der Fahrleistung oder in der Sicherheit des Fahrzeuges. Die einzige Ausnahme, die hier zu nennen wäre, ist die, dass bei größeren Alufelgen die Kühlung der Bremsen gegenüber der Stahlfelge verbessert wird. Dies geschieht durch die größere Luftdurchlässigkeit. Aus diesem Grund wird von Fahrzeugherstellern und auch von Bremsanlagenherstellern empfohlen, das Fahrzeug mit Alufelgen auszurüsten. Zumindest im Sommer bringt dies eine Verbesserung für die Bremsen. Benötigt man Alufelgen, die einen größeren Durchmesser als 18 Zoll haben, kann man das Fahrzeug ausschließlich mit Leichtmetallfelgen fahren. Bei älteren Fahrzeugen gibt es einen speziellen Vermerk im Fahrzeugschein, der genau regelt zu welcher Jahreszeit welche Felgen gefahren werden sollen.

Alufelgen haben ein etwas höheres Preisniveau als die herkömmliche Stahlfelge. Daher sollte man auch nicht auf das billigste Modell zurückgreifen, denn preisgünstige Alufelgen sind nicht so gut korrisionsbeständig. Dies macht sich besonders beim Einsatz von Streusalz oder Split bemerkbar. Es kann zu Schäden in der Lackschicht kommen. Wenn man aber das ganze Jahr Alufelgen fahren möchte, dann sollte man auf die Bezeichnung „Winter-Alufelge“ achten. Diese sind im Vergleich zu den Standard-Leichtmetallfelgen besser gegen Stoß-und Schlagschäden geschützt. Auch ist zu beachten, dass Alufelgen eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vorweisen oder ob diese Felgen auch in den Fahrzeugschein eingetragen sind. Ärgerlich bei Alufelgen ist natürlich jeder Schaden. Mittlerweile gibt es ab zahlreiche Firmen, die sich mit Reparaturen von Alufelgen beschäftigen. Die Schadensbestimmung geschieht mittels Röntgengeräten.