Rußpartikelfilter

Die überwiegende Zahl aller Fahrzeuge auf unseren Straßen verbrennt in ihren Motoren Benzin oder Diesel, um fortbewegt werden zu können. Das geschieht nicht ohne Rückstände. Da man feststellen musste, dass die Abgase und Rußpartikel in erheblichem Maße Gesundheit und Umwelt schädigen, versucht man mit Katalysatoren und Rußpartikelfiltern diese Belastung zu verhindern oder doch wenigstens zu verringern. Ganz beseitigen ließe sie sich nur, indem man andere Antriebstechniken anwendet. Die stecken allerdings noch in den Kinderschuhen. Für einige Jahre muss man mit den bestehenden Systemen auskommen und versuchen, sie noch weiter zu verbessern.

Seit Mitte der achtziger Jahre werden Katalysatoren zur Begrenzung des Schadstoffausstoßes in Fahrzeuge eingebaut. Fast noch schlimmere Auswirkungen auf die Gesundheit konnte man in den letzten Jahren durch den Feinstaubausstoß vor allem bei Dieselfahrzeugen feststellen. Nicht zuletzt hat sogar die Weiterentwicklung der Motoren Anteil an dieser Entwicklung. Weil austretende Rußpartikel immer kleiner werden, gelangen sie noch leichter über die Atemwege in die Lunge. Der gute Aspekt, dass durch die optimalere Verbrennung immer weniger Kraftstoff gebraucht wird, muss durch die entsprechende Behandlung dessen, was aus dem Auspuff kommt, durch Katalysator und Rußpartikelfilter, unterstützt werden.

Fast alle heute ausgelieferten Fahrzeuge sind serienmäßig mit Katalysatoren und Rußpartikelfilter ausgastattet.
Alle früher produzierten können weitestgehend nachgerüstet werden. Einen Sonderfall bilden Fahrzeuge ohne KAT oder mit EURO 1-Norm. Hier ist eine Nachrüstung nicht sinnvoll. Die Abwrackprämie könnte für diese eine angenehme Alternative sein.

Zahlreiche Städte und Gemeinden ziehen bei der Bekämpfung des hohen Feinstaubausstoßes mit, indem sie Rußern den Stadtbesuch verwehren. Nur wer eine entsprechende Feinstaubplakette vorweisen kann, wird eingelassen. Gebunden ist diese Plakette an gewisse Normen, die zu erfüllen sind. Noch bis 31.12.2009 wird der Einbau eines Rußpartikelfilters unter bestimmten Voraussetzungen einmalig bis zu 330,00 EUR Steuerbefreiung vom Staat unterstützt.

Die Nachrüstung von Partikelfiltern ist bisher für Diesel möglich, die die Abgasnorm Euro3 und Euro4 erfüllen Der Partikelausstoß wird um fast 90 Prozent gemessen an der Partikelanzahl reduziert. Nur eine Firma produziert einen Filter für Euro 2-Modelle. Bei Interesse müßte das im Autohaus oder bei der GTÜ erfragt werden. Die steuerlichen Vorteil wiegen auf jeden Fall die Nachrüstkosten auf.

Es gibt Auflagen, die die Bestimmung regeln, welche Fahrzeuge einen Rußpartikelfilter benötigen. Wer sich diesen nicht einbauen lässt, obwohl es die Auflagen verlangen, muss Strafe zahlen. Wer dies vermeiden will, muss in sein Auto investieren. Man kauft ja auch Ideal Standard Badarmaturen um sein Badezimmer aufzurüsten, also wieso nicht Geld in ein Auto investieren. Neuwagen benötigen in der Regel keinen Rußpartikelfilter mehr, da die Entwicklung in Richtung geringer Schadstoffbelastung geht und das seit Jahren. Die Natur und die Umwelt haben heute einen höheren Stellenwert, als je zuvor.

Vom Selbsteinbau eines Rußpartikelfilters ist abzuraten. Als Laie fehlt meist die nötige Erfahrung um diesen richtig anzubringen und so könnte unter umständen ein teurer Schaden entstehen. Bei Kfz-Arbeiten sollte im Übrigen besser immer Arbeitskleidung getragen werden, da egal ob umstandsmode Hosen oder Jogginganzug, die Wahrscheinlichkeit die Kleidung mit Öl zu verdrecken ist extrem hoch. Sogenannte Balumänner sind aber heutzutage nicht mehr teuer und sogar in manchen Supermärkten erhältlich.

Gerade alte Autos müssen unbedingt nachgerüstet werden. Neuere Autos, ab dem Jahr 2000 müssen kaum noch extra Maßnahmen ergreifen. Vielleicht mal in Einzelfällen. Rußpartikelfilter werden von jeder normalen Autowerkstatt eingebaut. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede bezüglich des Herstellers. Ungefähr wie bei Armaturen wie Kludi Armaturen oder Grohe Armaturen, gibt es auch bei Rußpartikelfiltern unterschiedliche Hersteller. Die Norm müssen jedoch alle eingebauten Filter erfüllen. Aber im Preis gibt es da doch ein paar Unterschiede.

Als Kfz-Mechaniker sind die Arbeiten an einem Rußpatikelfilter meist eher unangenehm, da es hier nicht zu vermeiden ist besonders dreckig zu werden. Allerdings ist dies bei den meisten Arbeiten an einem Kraftfahrzeug nicht zu vermeiden. Da der schmutzige Ölfilm an den Händen nur schwer zu entfernen ist, empfiehlt sich beispielsweise eine Aloe Vera Seife. Diese ist fettlöslich und beinhaltet gleichzeitig für die Haut gesunde Mineralien. Sollte selbst diese Seife keinen Erfolg bringen, bleibt nur noch die Nutzung einer Spezialseife.